Schlepptop wieder da!

18Dez06

Der Schlepptop ist nach 9 Wochen Netto-Reparaturzeit wieder da.

Fazit:

  1. Vom Kauf eines hp Pavilion Laptops rate ich ab.
  2. Nur die Blöden glauben, Geiz wäre geil.
    Es besser zu wissen, reicht nicht, man muß auch besser handeln.
  3. Hartnäckigkeit lohnt sich. Spaß macht sie manchmal auch.

Hintergründe:

  • Ich hatte nur ein sehr begrenztes Budget und glaubte mich auch ohne Zusatzgarantie bei dem größten Computer-Hersteller der Welt auf der sicheren Seite. Welch ein Irrtum!
  • Für diese Geräte in der Consumer-Klasse gibt es auch in der zweijährigen Garantiezeit nur 3-Wochen-Support. Vor-Ort-Austausch gibt es nur in der Business-Klasse, entsprechende Geräte kosten bei HP fast das Doppelte. Tja, ich hätte doch ein IBM/Lenovo-Gerät kaufen sollen.
  • Die 3 Wochen starten aber erst, wenn dieses Gerät bei der Firma Teleplan in England, die das Gerät repariert, eingtroffen ist. Das hat in meinem Fall ab der Defektmeldung bereits über eine Woche gedauert.
  • Kontakt zur Firma erfolgt nur über eine kostenpflichtige Hotline.
    Die Information über diese Hotline ist irgendwo in den Tiefen der der HP-Website versteckt. Ohne Bookmark praktisch nicht zu finden (ich habe es gerade wieder mal versucht — erfolglos).
  • Die Informationspolitik von Teleplan finde ich miserabel. Jegliche Information zum Zeitverlauf mußte ich selbst erfragen — über die kostenpflichtige Hotline, versteht sich.
  • HP schließt ganz bewußt für diese Geräte derart lockere Service-Verträge. Schließlich gehts um HPs Geld!
    Erst bei drastisch überschrittener Reparaturzeit (es scheint sich um 6 Wochen zu handeln) sieht sich HP zum Handeln verpflichtet.
  • Auf das Angebot des Verkäufers, direkt mit HP Kontakt aufzunehmen, weil das schneller gehe, nicht eingehen! Der will sich i.W. nur Arbeit sparen. Vertragspartner ist immer der Händler, bei dem das Gerät gekauft wurde.
  • Verständnis gegenüber einem Service-Center-Agent (in meinem Fall Teleplan) ist fehl am Platze! Die wollen nur Zeit schinden. Also von Anfang an Druck machen und völlig verständnislos reagieren!
    Im Bermudadreieck zwischen Händler, Hersteller (HP) und Dienstleister (Teleplan) nicht untertauchen. Fleißig paddeln und laut schreien, um im Bild zu bleiben.
    Wenn etwas mit dem Dienstleister nicht klappt, immer darauf bestehen, mit einem Vertreter des Herstellers zu sprechen. Den Händler als Dritten nutzen, um auch von dessen Seite aus Druck zu machen.


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