Über Charivari

Charivari = Verrücktheit, Durcheinander (Wikipedia)

Im Französischen heißt Charivari soviel wie „Höllenlärm, Katzenmusik, Spektakel„. Daß man damit auch den Polterabend bezeichnet, wie die deutsche Wikipedia behauptet, geben weder mein 4-kg-Französisch-Lexikon noch die französische Wikipedia her.

Im bayerischen Sprachgebrauch ist es eine Silberkette, die zur Tracht getragen wird und an der allerlei Talismane und Schmuckstücke hängen, vom Bergkristall über den Theresientaler bis zum Sauzahn („Berlocken„). Echte Charivaris werden in der Familie über Generationen vererbt.
 

Da dieses Weblog ein Münchner Weblog ist, habe ich diesen Namen gewählt.

Erst nachträglich — ich habe kein Radio, weil ich das viele dumme Geschwätz dort nicht ertrage — fiel mir ein, daß es ja ein bayerisches Radio gleichen Namens gibt.
Dafür kann ich nix.
 

Mittlerweile existiert dieses Weblog schon über ein Jahr. Einen guten Überblick über das erste Jahr gibt folgender Jubiläumsartikel von Ende Januar 2007.
 
 


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